liegt im Südosten der Insel Rügen an der Prorer Wieck. Urkundlich erstmals erwähnt ist Binz 1318 als Fischerdorf Byntze. Heute ist der Ort das größte Seebad der Insel Rügen inmitten wunderschöner Natur.
Eingebettet ist Binz im Norden von den weitläufigen Waldgebieten der Schmalen Heide und im Süden von der Granitz. Im Westen schmiegt sich Binz an den Schmachter See an und im Osten wartet die Prorer Wieck mit dem breiten, weißen Sandstrand.
Vom Klima her bietet das Ostseebad Binz ein mildes Reizklima mit fast 2000 Stunden Sonnenschein pro Jahr. Die klare Luft und die ruhige, beschauliche Lage versprechen Entspannung und Erholung pur. Deshalb ist Binz auch zum anerkannten heilklimatischen Kurort aufgestiegen. Einzigartig ist die Binzer Bäderarchitektur.
Auf großes Interesse wird – insbesondere bei den jüngeren Museumsbesuchern – sicherlich auch die Teddybär-Schauwerkstatt stoßen, welche die Mönchguter Museen in Zusammenarbeit mit der Bärenmacherin Claudia Walter v. der Firma Ostseebären durchführen. Auf dem Museumshof wird am Donnerstag, dem 3. und 31. August, von 10 bis 17 Uhr vorgeführt, wie aus Holzwolle, Mohair, fünf Gelenken, Glasaugen und Brummstimme ein Teddybär entsteht. Im Heimatmuseum wird die Ausstellung „Vom Bauerndorf zum Badeort - Göhrens Weg zum Ostseebad“ gezeigt, welche die Entwicklung Göhrens zum zweitgrößten Ostseebad auf Rügen anhand von vielen historischen Fotos, Dokumenten und Objekten wieder aufleben läßt. Zu diesem Thema werden 14-tägig Abend-Vorträge um 19.30 Uhr im Mönchguter Heimatmuseum in der Strandstraße 1, angeboten. Gerade bei Kindern ist der komplett eingerichtete und voll begehbare Küstenfrachter „Luise“ sehr beliebt. Themen sind hier die Küstenschiffahrt, die Fischerei und der Schiffbau. Das Museumsschiff „Luise“ hat in diesem Jahr 100 jähriges Baujubiläum. Der Besan-Frachtewer wurde 1906 in der Werft G.&H. Bodewes in Martenshoek/Niederlande gebaut. Geschichtlich und volkskundlich ist die „Luise“ einzigartig.
Ferientip: Mönchguter Museen im Ostseebad Göhren




